DevBlog 02.2009Wieder steht eine Ausgabe unseres DevBlogs an und diesmal dreht sich alles rund um Erftheim, dessen Fakten, die Idee und die Entstehung der Idee rund um die Stadt. Jetzt gibt es sicherlich einige Leute die sich fragen wo Erftheim liegt, wie groß die Stadt ist, was es dort für Wachen und Gebäude gibt und so weiter, all das findet ihr jetzt gleich in diesem Blog. Nur soviel vorweg: Das ganze wäre natürlich kein Blog einer Simulation mit dem Thema "Notruf 112", wenn es nicht auch dazu ein paar passende Themen gäbe: Daher haben David und Markus etwas zu den Einsatzkräften, deren Aufteilung in der Stadt, sowie dem Konzept dahinter geschrieben. Als kleines "Extra" haben wir in diesem DevBlog die ersten echten InGame-Bilder des Spiels. Zu sehen ist die erste Insel von 9 km² Ausmaß und die Wassersimulation in der späteren, hohen Qualität. Wir würden uns außerdem sehr freuen, wenn ihr uns eure Meinung zum neuen DevBlog schreibt, am besten im Forum, im Feedback-Thread! Viel Spaß mit unserer zweiten Ausgabe wünscht
Die Stadtgeschichte(Boomer) Vor dem großen Rathaus hatten sich an diesem Morgen viele Kinder mit ihren Eltern eingefunden, um jemandem zuzuhören, der eine Geschichte zu erzählen hatte. Manfred Theyssen war mit seinen 93 Lenzen einer der ältesten Einwohner der Stadt Erftheim und genoss bei nicht nur bei Älteren sondern auch bei allen jüngeren Generationen ein besonderes Ansehen, denn er hatte sich stets dagegen gewandt, Wendungen wie "die Jugend von heute" abfällig zu benutzen. So konnte er von sich behaupten, schon E-Mails geschrieben und mit Handys telefoniert zu haben, sowie an der Spielekonsole seines Enkels diesem schon mehrfach seine Grenzen gegen den Alten Herrn aufgezeigt zu haben. Heute wollte er in Form einer besonderen Stadtführung vor allem den Kindern ein Stück der Erftheimer Stadtgeschichte mit auf ihren Lebensweg geben. Unter den Blicken gespannter Kinderaugen breitete der rüstige alte Mann die Arme aus, als wolle er auf das große Gebäude hinter seinem Rücken deuten, und begann langsam zu erzählen...
Die Feuerwehr der Stadt Erftheim(Feuerengel) Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Erftheim wurde im 17. Jahrhundert in Folge eines schweren Stadtbrands gegründet. Die damals noch kleine Siedlergemeinde wurde völlig zerstört, da sich das Unglück plötzlich und unerwartet ereignete. Noch während dem Wiederaufbau setzten sich die Stadträte und der Bürgermeister zusammen und stellten eine kleine Löschmanschaft zusammen. Ausgerüstet mit Ledereimern und Leitern wurde nach diesen schrecklichen Erfahrungen nun oft der Ernstfall geprobt. Im 19. Jahrhundert konnten dann die ersten Handspritzen erworben werden. Mit dieser, für damalige Verhältnisse, neuen Technik konnte 1875 beim zweiten schweren Brand in der Stadtgeschichte Erftheims ein Großteil des Altstadtkerns gerettet werden. Seit 1995 wurden die derzeitigen Einsatzfahrzeuge im Rahmen einer Neubeschaffung nach und nach erworben und ältere Fahrzeuge an Nachbargemeinden weitergegeben. Die Feuerwehr der Stadt Erftheim verfügt nun über sieben moderne Einsatzfahrzeuge der Neuzeit. Der Löschzug besteht aus dem ELW1, zwei wasserführenden Löschfahrzeugen und der Drehleiter. Zusätzlich zu diesem Löschzug steht im Gerätehaus ein Rüstwagen und ein Schlauchwagen bereit. Ebenso ist dort eine Einheit der Feuerwehr-Rettungstaucher und ein Rettungsboot stationiert. Einsatzleitwagen - ELW1 Der ELW1 ist das Führungsfahrzeug des Löschzugs Erftheim. Es wird bei Einsätzen von bis zu mittleren Ausmaßen zur Koordienierung der eingesetzen Kräfte vor Ort und für die Kommunikation mit der Leitstelle verwendet um Informationen zusammeln und gebündelt an die Leitstelle weiterzugeben. Das entlastet die Leitstelle. Des weiteren kann das Fahrzeug bei größeren Einsätzen als Abschnittsleitfahrzeug verwendet werden. Aufgrund des Aufbaus kann das Fahrzeug auch als Mannschaftstranporter verwendet werden. Es können bis zu acht Personen befördert werden. Die Besatzung setzt sich aus dem Einsatzleiter und seinem Fahrer zusammen. Beladung: Funkgeräte, Pylonen, Flatterband, Warnschilder, Warndreieck, Tafeln, Zugführer-/Einsatzleiterwesten, Warnwesten, Feuerwehrkelle Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug - HLF 20/16 Das HLF 20/16 rückt bei Technischer Hilfeleistung und Brandbekämpfung als erstes Fahrzeug aus bzw ist das erste Fahrzeug im Löschzug. Die Mannschaftsstärke besteht aus 9 Mann. Das Fahrzeug kann aber auch mit Staffelbesatzung ausrücken. Der Wassertank fasst 1600 L Wasser und die Pumpe (be)fördert 2000 L Wasser in der Minute. Das Fahrzeug verfügt über Rettungsschere und Spreizer. Beladung: Umfangreiches Material zur Hilfeleistung und Brandbekämpfung Die Drehleiter mit Korb ist ein Hubrettungsfahrzeug und gehört zu den Sonderfahrzeugen der Feuerwehr. Das Fahrzeug kann je nach Lage zur Rettung oder zur Brandbekämpfung eingesetzt werden. Mit der Korbtrage verfügt das Fahrzeug über ein Rettungsmittel um den Rettungsdienst optimal zu unterstützen und zu ergänzen, wenn der Transport des Verletzten über das Treppenhaus nicht möglich ist. Mit dem Wenderohr kann zb ein Dachstuhlbrand bekämpft werden. Die Rettungshöhe beträgt, bei einer Ausladung von 12 Metern, 23 Meter. Die maximale Steighöhe beträgt 30 Meter. Außerdem verfügt das Fahrzeug über zwei Pressluftatmer, einen Sprungretter, sowie eine Schleifkorbtrage. TLF 16/25 Das Tanklöschfahrzeug ist das zweite Fahrzeug im Löschzug. Es ist optimal ausgestattet für Brandbekämpfung und wegen des großen Wassertanks unentbehrlich. Der Wassertank fasst ca 2500 Liter. Die Fahrzeugpumpe fördert bis zu 1600 L Wasser in der Minute. Das Fahrzeug verfügt zusätzlich über eine Tragkraftspritze zur Wasserförderung aus offenen Gewässern, sowie über genügend Schlauchmaterial um Distanzen von einigen Hundert Metern schnell zu überbrücken. Ebenfalls sind größere Mengen Schaummittel verlastet. Die Besatzung stellt bei einem Vehrkehrsunfall den Brandschutz sicher und kümmert sich um auslaufende Kraftstoffe. Da das Fahrzeug nur über einen leichten Hilfeleistungssatz verfügt ist es nur zur einfachen Hilfeleistung einsetzbar. Die Manschaftsstärke setzt sich aus 2 Trupps zusammen, die mit dem Staffelführer und dem Maschinisten eine Staffel bilden. Im Gegensatz zum Löschgruppenfahrzeug kann hier nur mit einer Staffelbesatzung ausgerückt werden. RW - Rüstwagen Der Rüstwagen bringt zusätzliches Material für Technische Hilfeleistung an den Einsatzort. Außerdem sind ein Rettungssatz mit Schere und Spreitzer verlastet. SW 2000 Tr - Schlauchwagen 2000 Trupp Der Schlauchwagen befördert 2000 Meter B-Schlauch zur Überbrückung weiter Wegstrecken und Wasserförderung. Wenn die Feuerwehr in ein Gebiet gerufen wird indem es direkt an der E-Stelle keine Wasserversorgung gibt und der nächste Hydrant oder die Wasserstelle in größerer Distanz zum Einsatzobjekt steht, kann mit diesem Fahrzeug schnell und effizient eine Wasserversorgung sichergestellt werden. Dazu verfügt der SW über zwei Tragkraftspritzen. Weitere wichtige Bestandteile der Beladung sind ein Wasserwerfer, ein Stromaggregat zur Ausleuchtung der Wasserstelle, und eine Wasserbrücke. Mit dieser Brücke kann eine Wasserleitung über eine Straße geführt werden, ohne den Verkehr zu bremsen. Die Besatzung besteht aus 3 Mann.
Der Rettungsdienst der Stadt Erftheim(PolyGONtrauma) Der Rettungsdienst der Inseln verteilt sich auf zwei Rettungswachen, welche nicht den Feuerwachen angegliedert sind. Die Rettungswachen sind so verteilt, dass jeder Punkt innerhalb von etwa 10 Minuten Fahrzeit erreichbar ist. Jedoch ist es auch wie in der Realität möglich, dass sich die Eintreffzeit durch andersweitig gebundene Rettungsmittel drastisch erhöht. Rettungswache 1 (Erftheim) besetzt durchgehend im 12h-Schichtbetrieb einen Rettungswagen (RTW 1/83-1) und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF 1/82-1), Rettungswache 2 (Nerum) stellt nur einen Rettungswagen (RTW 2/83-1), der ebenfalls rund um die Uhr besetzt ist; all diese Fahrzeuge können durch Spieler besetzt werden. Ferner stehen auf den Rettungswachen auch Krankentransportwagen (KTW), die jedoch nur von der KI gesteuert werden. Eine Hilfsorganisation prüft derzeit in Zusammenarbeit mit der Verwaltung des Stadtkrankenhauses die Rentabilität der Anschaffung eines Rettungshubschraubers (RTH), der auf dem Krankenhausdach stationiert werden könnte. Die Rettungswache Erftheim ist ein moderner Neubau, der sämtliche Kriterien erfüllt, die an eine Lehrrettungswache gestellt werden. Neben einigen Aufenthaltsräumen stehen den Besatzungen auch Ruhe-/Schlafräume, eine Küche, ein Fortbildungsraum, sowie eine getrennte Umkleide und sanitäre Anlagen zur Verfügung; die Fahrzeughalle enthält neben den Stellplätzen für die Einsatzfahrzeuge auch eine Waschhalle sowie einen Desinfektionsraum mit Duschen. Aufgrund der geringen Einwohnerzahl sind auf den Inseln keine Spezialfahrzeuge wie Intensivtransportwagen, Baby-Notarztwagen oder ähnliches stationiert; von der regulären Notarztwagenbesetzung kam man vor Jahren ab, indem man aus Kostengründen auf das Rendezvouz-System mit RTW und NEF umstieg. Die Disponierung der Rettungsmittel erfolgt über die integrierte Leitstelle des Landkreises, die auch für die Feuerwehrdisponierung zuständig ist. Die Rettungswachen der Inseln werden durch unterschiedliche Hilfsorganisationen betrieben, und unterscheiden sich dementsprechend in ihrer Lackierung. Die Austattung wurde in Absprache mit den Hilfsorganisationen jedoch einheitlich gestaltet, sodass bei einem Einsatz mit mehreren Rettungsmitteln sich die Besatzungen auch auf den jeweils anderen Fahrzeugen auskennen. Die Austattung der RTW umfasst und übersteigt die normale DIN EN 1789 (Typ C: Mobile Intensive Care Unit): zur tragbaren Ausrüstung gehört ein modernes 12-Kanal-EKG mit eingebautem Defibrillator, Schrittmacher, Pulsoxymetrie sowie Kapnographie, eine Sauerstofftasche, ein tragbares Beatmungsgerät, eine elektrische Absaugpumpe, ein Kindernotfallkoffer und ein Notfallrucksack mit allem zur Erstversorgung notwendigen Material; zusätzlich befindet sich im Rettungswagen umfangreiches Material zur Versorgung der Patienten, unter anderem etwa 30 Medikamente, ein Perfusor, Verbandsmaterial, eine fahrbare Patiententrage, ein Set für Brandwundenversorgung, Diagnostikmaterial, Material zur Beatmung und Atemwegsmanagement, ein notfallchirurgisches Besteck, ein Amputatversorgungsset, Material zur Schienung und Transport (Vakuummatratze, Spineboard, Schaufeltrage, Cervicalstützen, Luftkammer- und andere Schienen, Rettungskorsett, Tragestuhl), Scheinwerfer und Rettungswerkzeug.
Fortschritte in der ProgrammierungWas haben Kaffee und Cola gemeinsam? Okay, ja, es sind Getränke... aber sie enthalten beide Koffein, und das ist lebenswichtig - für Programmierer jedenfalls, denn ohne Koffein wären so manche der vielen Codezeilen, die bisher im Rahmen der Programmierung von "NOTRUF 112 - Bis zum letzten Atemzug" geschrieben wurden, noch gar nicht entstanden. Programmierung ist leider oftmals recht abstrakt, und vor allem lassen sich die erzielten Fortschritte, und mögen sie manchmal noch so groß sein, leider nicht so einfach mit Screenshots sichtbar machen, wie bei einem neuen Modell. Allerdings haben wir nun wirklich einen ersten sichtbaren Erfolg zu zeigen: Unser erstes (internes) Ziel ist erreicht - wir können jetzt aus einer so genannten "Heightmap", also einer Karte mit Höheninformationen, ein Gelände erzeugen und dieses auch darstellen lassen. Das klingt zunächst einmal noch etwas unspektakulär, denn man sieht noch nicht so sehr viel von irgendeiner Spielwelt mit Häusern und Grashalmen etc., aber es ist immerhin schon überhaupt Gelände vorhanden, auf dem man später Objekte und Texturen platzieren kann. Zu Testzwecken haben wir erst einmal einen einfachen Hügel generiert und der Umgebung ein weiteres Naturelement hinzugefügt, nämlich Wasser. So wurde aus dem Hügel eine Insel, und wie es auf den Bildern zu erkennen ist, sieht das Wasser schon ganz okay aus: Derzeit hat die Insel ein Ausmaß von 9 km² und ist aber nicht komplett sichtbar, da sich ein Teil davon unter Wasser befindet. Mit dieser Größe hat die gezeigte Insel gerade einmal knapp ein Vierundvierzigstel (!) der geplanten Mapgröße, ist also im Vergleich zu dem, was uns vorschwebt, noch ziemlich winzig. Der nächste Meilenstein für uns wird sein, das Laden und Speichern der Positionen und Ausrichtungen von Objekten auf der Map in einem eigenen, Platz sparenden Dateiformat zu ermöglichen. Danach folgen das Darstellen der Objekte auf der Insel, die Integration der Steuerungskonzepte mit der Steuerung von Charakteren, und erste Arbeiten an einem Map-Editor, damit es später leichter wird, die Map zu bearbeiten. Das klingt vielleicht noch alles etwas abstrakt, aber lasst euch am besten einfach überraschen... ;) | ![]() |
Unsere PartnerOhne Hilfe, sei es finanzieller oder aber auch informationstechnischer Art, könnten wir unser ambitioniertes Projekt kaum in Angriff nehmen. Wir danken daher unseren Partnern: |







