|  | WICHTIGE INFO:
Zu diesem Fallbeispiel wird es eine Vorbesprechung auf einem von uns eigens dafür eingerichteten TeamSpeak-Server geben, hier der Termin und die Server-IP:
Datum: Montag, 07.12.2009 Beginn: 20:00 Uhr (Server ab 19:45 offen)
Server: 188.40.64.46:8767 (kein Passwort)
Die Vorgeschichte... Wir schreiben den 24. Dezember 2009, Heiligabend, und befinden uns in Marzlingen auf der Insel Mantrup im Landkreis Erftheim. In der Holzackerstraße 9 wohnt Familie Berthusen in einem steinalten aber wunderschönen Einfamilienhaus mittlerer Größe, die Eltern Thomas und Kerstin mit ihren zwei Kindern Max (8 Jahre) und Leonie (6 Jahre), die beide noch überzeugte Weihnachtsmanngäubige sind. Die Vorfreude der Familie Berthusen auf die Bescherung war groß, denn gleich sollte der Weihnachtsmann kommen, und er würde Geschenke dabei haben... Auf dem Dach hören alle plötzlich schon ein bedächtiges Tappen, dann einen großen Rumms, und schließlich Schritte, die sich immer wieder mit einem kräftigen Schnauben abwechseln - sehr zur Verwunderung der eingeweihten Eltern, aber wer weiß, was sich der Weihnachtsmann diesmal hat einfallen lassen... Schon die halbe Nachbarschaft hatte der Weihnachtsmann an diesem Abend mit Geschenken versorgt und viele Kinder und auch deren Eltern glücklich gemacht, als er auf das Haus der Familie Berthusen zulief. Hans-Herbert Meißner war 58 Jahre alt und Dachdecker in Frührente, wog knapp 75kg bei 1,76m Körpergröße, und war auch in Sachen Haupthaar und Bartwuchs weit davon entfernt, wie der Weihnachtsmann auszusehen. Wenigstens das Kostüm stimmte, wie jedes Jahr, wenn er für die Nachbarskinder den fleißigen Weihnachtsmann spielte und sie alle immer wieder zum Strahlen brachte. Seine Rente war nicht gerade "üppig" zu nennen, und so steckten ihm die Eltern dann immer etwas Geld zu, als kleines Dankeschön für seine Hingabe, mit der er die Kinderherzen höher schlagen ließ. Mit dem obligatorischen "Hohoho" hatte er allerdings schon von Beginn an immer etwas seine Mühe gehabt, denn ihm fehlte schlicht das bisschen Extra an Beleibtheit, um eine schön brummige Stimme zu haben. Irgendwo hatte er mal gelesen, es sei nicht schicklich, fettleibige Menschen ebenso zu nennen, nein, sie hätten einfach einen "Klangkörper" - in manchen Berufen, die durch die Phänomene der Akustik lebten, durchaus ein beneidenswerter Vorteil. So ein Klangkörper wäre dem kostümierten Herrn für seine Tätigkeiten als Weihnachtsmann sehr gelegen gekommen, aber er hatte ihn nicht, und so lockerte er seine Zunge immer wieder gern mit ein paar Portionen Glühwein, der nicht nur gut schmeckte, sondern tatsächlich die gewünschte Wirkung hatte - auch wenn er dafür hin und wieder etwas an Gangsicherheit einbüßte und am nächsten Morgen dann lange schlief. Für die Berthusens hatte er sich an diesem Abend etwas ganz besonderes ausgedacht. Er kannte die Familie schon lange und wusste, wie sehr die kleine Leonie an den Weihnachtsmann glaubte, und wie begeistert sie immer von Zeichentrickfilmen mit dem Weihnachtsmann war. Mit seinem Jutesack ging er hochmotiviert in den Garten und kletterte dort auf eine kleine Mauer, über die er auf das Flachdach der Garage und schließlich auf das Dach des Hauses gelangte. Hier und da war es etwas glitschig auf den Dachpfannen, als er sich zielstrebig seinen Weg zum Schornstein bahnte. Dort warf er den Jutesack hinein, der im Handumdrehen mit reichlich Lärm in die Tiefe entschwand. Ein anschließendes leises Rummsen bestätigte ihm, dass der Sack unten angekommen war, und so stieg er hinterher, machte sich noch etwas schlanker, und schon ging es abwärts. Was für ein Auftritt würde das werden, und wie schön wäre das Gesicht der kleinen Leonie gleich erst! Vom Dach her ertönte ein lautes Rumpeln und wenig später konnten alle hören, wie sich im Schornstein etwas tat. Im nächsten Moment starrte die ganze Familie völlig entgeistert auf den Jutesack, der soeben mit lautem Getöse ihren Schornstein hinabgejagt und nun im Kamin in einer Rußwolke zum Stillstand gekommen war. Danach rumpelte und polterte es wieder im Schornstein und dann war es plötzlich still. "Mami? Kommt nach dem Sack nicht auch der Weihnachtsmann?" - Max hatte Recht, und seine Mutter hätte es wohl bejaht, aber da war kein Weihnachtsmann. Die Eltern schauten sich verdutzt an, bevor Vater Berthusen einen Blick in den Kamin riskierte und nach oben rief, ob denn da jemand sei. Als Antwort erhielt er ein gekeuchtes "Ja, ich stecke fest!" zurück und als er wieder seine Frau anschaute, war er kreidebleich im Gesicht: "Das glaubst du nicht, aber er steckt in unserem Schornstein fest, da oben drin..." Aus Leonie brach es heraus: "Der Weihnachtsmann!" - aber ihre Eltern wussten es natürlich besser. Nachdem sich der erste Schock gelegt hatte und klar war, dass der Weihnachtsmann ohne fremde Hilfe nicht mehr aus dieser misslichen Lage herauskommen würde, wählte Thomas Berthusen den Notruf 112 und schilderte dem verdutzten Herrn am anderen Ende der Leitung die Situation. Ein Weihnachtsmann steckte im Schornstein fest? Der Disponent konnte sich ein Lachen nicht gänzlich verkneifen, man habe ja wirklich schon viel erlebt, aber dass der Weihnachtsmann mal feststecken würde... Hilfe sei schon unterwegs... |  |
Ohne Hilfe, sei es finanzieller oder aber auch informationstechnischer Art, könnten wir unser ambitioniertes Projekt kaum
in Angriff nehmen. Wir danken daher unseren Partnern:

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